Die Steuerwarte
An dieser Stelle finden Sie eine Übersicht über die von mir allein oder in Zusammenarbeit mit Kollegen in der Zeitschrift Die Steuerwarte (StW) veröffentlichten Fachbeiträge.
Praxisfälle zur neuen Grundbesitzbewertung für Zwecke der Erbschaft- und Schenkungsteuer
Mit Einführung der neuen Grundbesitzbewertung nach dem Sechsten Abschnitt des zweiten Teils des BewG (§ 176 ff. BewG) ist ab dem 1.1.2009 bei vielen Berechnungsfaktoren stets zu prüfen, ob vom örtlichen Gutachterausschuss ermittelte Werte vorrangig vor typisierten gesetzlichen Werten anzusetzen sind. Insoweit unterscheidet sich die neue Grundbesitzbewertung von der bis zum 31.12.2008 für Zwecke der Erbschaft- und Schenkungsteuer anzuwendenden Grundbesitzbewertung nach dem vierten Abschnitt des Zweiten Teils des BewG (§§ 138 ff. BewG), die bundesweit einheitlich anzuwenden war.
Ind er Praxis ergeben sich daraus unterschiedliche Grundbesitzwerte, je nach dem, ob in der jeweiligen Region des zu bewertenden Objekts solche Daten des Gutachterausschusses vorliegen oder nicht. Sofern der örtliche Gutachterausschuss über entsprechende Daten verfügt, werden diese regelmäßig in den jährlich erscheinenden Grundstücksmarktberichten veröffentlicht. Im Beitrag werden daher - beruhend auf den Erfahrungen für das Land NRW - verschiedene Möglichkeiten der Datenbereitstellung für die einzelnen Bewertungsverfahren durch den Gutachterausschuss anhand von Praxisbeispielen vorgestellt.
Der vollständige Beitrag wurde in der Steuerwarte 9/2011 veröffentlicht und kann beim DStG-Verlag angefordert werden.
Freiexemplare für Autoren und Richter - auch steuerlich "frei"?
Ein Autor wissenschaftlicher Abhandlungen erhält häufig von den Verlagen neben dem vereinbarten Honorar auch "Freiexemplare" eines Kommentars oder einer Zeitschrift als Arbeitsmaterial. Solche Freiexemplare werden gelegentlich auch Autoren und Richtern zur Verfügung gestellt, die für den Verlag keine schriftstellerischen Leistungen erbringen. Die Verlage wollen einerseits die Arbeit der für sie tätigen Autoren fördern. Darüber hinaus besteht ein erhebliches Interesse daran, dass die von ihnen verlegten Werke in richterlichen Entscheidungen und im wissenschaftlichen Schrifttum zitiert werden. Die aus der Zuwendung resultierenden steuerlichen Rechtsfolgen sollen in diesem Beitrag anhand verschiedener Fallbeispiele sowohl in einkommensteuer- als auch in umsatzsteuerrechtlicher Sicht näher untersucht werden. Dabei stellt sich insbesondere die Frage, ob und in welcher Höhe durch die Zuwendung steuerpflichtige Einnahmen erzielt werden und ob die zugewendeten Zeitschriften und Kommentare am umsatzsteuerlichen Leistungsaustausch teilnehmen.
Der vollständige Beitrag zu dieser Fragestellung wurde in der Steuerwarte 9/2007 veröffentlicht und kann beim DStG-Verlag angefordert werden.